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Newsletter vom 10.06.2012

Was war bisher:

1. Zielsetzung (NL 02/12)
2. Planung (NL 02/12)
3. Controlling (NL 02/12)
4. Training = Lernen/Weiterbildung (03/12)
5. Vision = bildliche Vorstellung
6. Service

Für diesen Monat:
7. Gewinnentnahme - negatives Kapitalkonto - Unternehmergehalt

Wenn Sie immer nur entnehmen ist bald nichts mehr da. Reich macht Sie nur das Geld, das Sie behalten. Ob Sie als Selbständiger Erfolg und ein passables Kapitalkonto haben, wird stark davon abhängig sein, ob Sie bereit sind, Angestellter und Chef in einer Person zu sein. Das heißt, selbst als Freiberufler müssen Sie sich selbst ein Gehalt (Unternehmergehalt) zahlen von Ihrem Firmenkonto auf Ihr Privatkonto. Das heißt auch, dass Sie Firmenkosten und private Kosten strikt trennen. Privatentnahmen haben in einer betrieblichen Buchführung nichts zu suchen! Jeden Monat zahlen Sie sich ein gleich bleibendes Gehalt. Wenn Sie das nicht tun, dann ergibt sich oft folgendes Szenario:

Siegfried Sorglos verdient zwischen 3.000 € und 12.000 € monatlich. Er entnimmt alles, was er kann. In den schlechteren Monaten muss er kleine Kredite aufnehmen, um seinen Lebensstandard von monatl. ca. 6.000 € zu halten. In den fetten Monaten belohnt er sich selbst, weil er ja schließlich so hart gearbeitet hat. Bevor er sich versieht, hat er Schulden und mehr als seinen Gewinn entnommen. Mein Vorschlag lautet darum: zahlen Sie sich ein fixes Gehalt, das sich an Ihrem niedrigsten Gewinn orientiert. Von diesem Gehalt bezahlen Sie Ihre privaten Ausgaben und gewöhnen sich daran, mit einem festen Betrag monatlich auszukommen.

Schlusssatz: "Wenn Sie nicht planen, plant ein anderer für Sie! Entweder Sie entwerfen eine Skizze Ihres Erfolgs oder ein anderer tut es für Sie. Wer seinem Plan folgt, fängt an, die Zukunft zu gestalten. Schritt für Schritt macht ein solcher Mensch seine Träume wahr."

"Wer die Spur nicht wechselt, hat keine Chance zum überholen."chinesisches Sprichwort

Themen ab Juli 2012: wie können Sie reich werden? Es ist leicht, reich zu werden.

Herzlichst
Ihr Rudolf Rößek