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Newsletter vom 10.11.2012

Ein herzliches "Grüß Gott" liebe Mandanten, Geschäftspartner und andere interessierte Leser.

"Gegen das Fehlschlagen eines Planes gibt es keinen besseren Trost, als auf der Stelle einen neuen zu machen" Jean Paul

Ich denke jeder von uns hat das schon mehrmals erlebt, dass ein genau durchdachter und ausgetüftelter Plan dann doch nicht aufgegangen ist. Der heutige Spruchautor will uns dazu ermuntern trotzdem oder genau deswegen weiterhin Pläne zu schmieden. Ich kann mich dem nur anschließen, entwerfen Sie Pläne, aber bitte und das ist enorm wichtig, sehen Sie auch nach was daraus wurde. Mit anderen Worten, kontrollieren Sie die Erfüllung Ihrer selbst gemachten Vorgaben. Das ist der beste Weg wie Sie dauerhaft zu Erfolgserlebnissen kommen werden. Wenn Sie eine Nachbetrachtung anstellen, dann werden Sie im wesentlichen zu drei Ergebniskategorien kommen:

  • Ich habe es einfach nicht geschafft! Überlegen Sie bitte woran es lag, was kann in der Zukunft besser gemacht werden, haben Sie sich zuviel vorgenommen. Bitte planen Sie großzügiger, kalkulieren Sie Pausen und andere Leerzeiten mit ein. Das ist enorm wichtig, denn wenn Sie nie das schaffen was Sie sich vornehmen, werden Sie frustriert sein und verlieren letztendlich den Glauben an sich selbst. Mein Tipp: Nehmen Sie allen Mut zusammen und muten Sie sich weniger zu!
  • Ich habe es nicht ganz geschafft aber das meiste davon! Seien Sie zufrieden, wenn Sie ca. 80 Prozent erreicht haben, buchen Sie das als Erfolgserlebnis. Bedenken Sie, dass die nächsten 20 Prozent Zielerreichung oftmals genauso viel Energie kosten wie die ersten 80 Prozent. Freuen Sie sich über das Erreichte und verbuchen es als Erfolgserlebnis.
  • Ich habe es geschafft! Super, dann gestatten Sie sich eine kleine oder je nachdem auch mal große Belohnung. Klopfen Sie sich auf die Schulter, denn Sie sind ein Gewinner und haben Ihre Vorgaben im Griff und nicht diese haben Sie im Klammergriff.

Mit herzlichen Grüßen,
Christian Wölfl

Thema E-Bilanz:

Liebe selbstbuchenden Mandanten, Sie haben es sicherlich schon in den Medien gehört: Die "E-Bilanz" verbreitet schon Angst und Schrecken. Die E-Bilanz ist die elektronische Bilanz, die ab dem Wirtschaftsjahr 2013 bei der Finanzverwaltung eingehen muss. Die Papierform wird damit abgeschafft. Aber das alleine wäre ja zu einfach. Um eine standardisierte Form zu erreichen hat die Finanzverwaltung neue Vorgaben, was die Buchführung und Konten betrifft, entwickelt. Ich werde alle meine bilanzierenden Mandanten, denn nur diese sind davon betroffen, in diesem Jahr noch anschreiben und Ihnen Genaueres dazu mitteilen. Sollten Sie für die Finanzbuchführung eigene Software (also nicht Datev) verwenden, bitte ich Sie vorab schon, sich beim Softwarehersteller zu erkundigen, inwieweit bereits neue Kontenpläne für das Wirtschaftsjahr 2013 vorliegen.