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Newsletter vom 05.05.2014

Ein herzliches "Grüß Gott" liebe Mandanten, Geschäftspartner und andere interessierte Leser.

"Vom Ziel her bist Du Kind des -Schicksals. Vom Ursprung her bist Du zugleich sein Urheber"Hans Günther Adler

Wie die meisten von Ihnen ja schon mitbekommen haben, hat uns mein Auszubildender Herr Thomas Krutzinna nach erfolgreich abgelegter Abschlussprüfung zum Steuerfachangestellten verlassen. Er hat noch größere Ziele, zuerst einmal studieren. Dabei wünschen wir ihm alle viel, viel Erfolg.

Dabei erinnere ich mich noch gut an meine Lehrzeit, auch ich hatte meinen Arbeitgeber verlassen, damals nach bestandener Prüfung um das Abitur auf der Berufsoberschule nachzuholen. Dennoch bin ich dann meinem Beruf immer treu geblieben und letztendlich Steuerberater geworden. Diese Entscheidung habe ich nie bereut, ich liebe meinen Beruf und für das, was er mir alles ermöglicht, bin ich sehr dankbar. Um nun den Bogen zum Leitspruch zu spannen stellt sich mir die Frage, war es Schicksal oder habe ich selbst nicht einfach dafür gesorgt, dass es so kommt. Am Anfang stand auch mir eine Fülle unbegrenzter Möglichkeiten zur Verfügung. Dann treffen wir Entscheidungen und allmählich kristallisiert sich eine bestimmte Richtung oder ein Schwerpunkt heraus. Dieser Prozess dauert lebenslang, immer wieder legen wir uns neu für etwas fest und kreisen damit unser "Schicksal" mehr und mehr ein, oder bestimmen wir es gar selbst dadurch?

Wir Menschen neigen dazu uns schon mal als Opfer des Schicksals zu sehen. Hand aufs Herz, das ist doch auch sehr bequem, denn dann können wir ja auch nichts daran ändern. Ich finde den Gedanken viel schöner, dass wir selbst dafür verantwortlich sind für das, was sich in unserem Leben so abspielt, denn das versetzt mich in die komfortable Lage auch nicht wünschenswerte Zustände zumeist selbständig zu ändern. Achten wir darauf was wir Tun und Denken, denn das lenkt uns und wir werden uns dort wiederfinden wo wir auch sein wollen, zumindest meistens. In unangenehmen Situationen ist es sehr hilfreich selbstkritisch nachzusehen, wann der rechte Weg verlassen wurde. Ist die Ursache erkannt, kann eine neuer positiver Schöpfungsprozess beginnen.

Mit herzlichen Grüßen wünsche ich Ihnen viele wünschenswerte Situationen und den Mut die nicht erwünschten selbstkritisch zu durchleuchten,
Christian Wölfl