Mindestlohn
Der Mindestlohn wird 2026 einen großen Sprung machen. Allgemein entschieden wird dies von der Mindestlohnkomission, die sich an die Tarifentwicklung, sowie Inflation orientiert. Dieses Jahr, also 2025 liegt der Mindestlohn noch bei 12,82 €. Dieser wird nächstes Jahr auf 13,90 € stark angehoben. Zum Vergleich: der Unterschied von 2024 zu 2025 lag bei 0,41 € mehr. Das kommt natürlich den Minijobbern sehr zu Gute:
Minijob-Grenze
Der Mindestlohn und der Minijob gehören seit Oktober 2022 zusammen. So orientiert sich die Minijob-Grenze am gesetzlichen Mindestlohn. Das heißt sie entwickelt sich dynamisch und wächst quasi mit dem Mindestlohn mit. Aktuell liegt die monatliche Grenze bei 556 € und wird 2026 auf 603 € angehoben. Natürlich haben wir auch hier den direkten Vergleich von 2024 zu 2025 – hier waren es 16 € mehr. Das heißt, nächstes Jahr wird deutlich mehr verdient im Minijob!
Vorteile
Ein Minijob hat sehr viele steuer- und sozialabgabenfreie Vorteile. So fallen diese im Minijob komplett weg. Pro Monat dürfen Sie mit dem dynamischen Wachstum der Minijob-Grenze weiterhin 43 Stunden monatlich arbeiten. Was besonders schön ist, dass der Verdienst automatisch ansteigt und Sie sich um nichts weiter kümmern müssen. Als Minijobber können Sie im Jahr 2026 bis zu 7.236 € verdienen mit Tendenz ab 2027 nach oben. Gelegentliches, nicht vorhersehbares Überschreiten der Minijob-Grenze ist erlaubt, wenn nicht mehr als 1.206 € zweimal im Jahr ausbezahlt werden.
Vorsicht
Theoretisch dürfen Sie zwei Minijobs ausführen, aber auf gar keinen Fall die Minijob-Grenze überschreiten. Sonst zählen die Minijobs als Hauptjob und es fallen Steuern, sowie Sozialabgaben an. Umso wichtiger ist, hier ganz genau zu dokumentieren. Vergessen Sie hier nicht ihre Urlaubstage, auch diese fallen in die Dokumentation mit rein.